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Neukundenakquise: der Ablauf in vier Schritten

Neukundenakquise: der Ablauf in vier Schritten von der Zielgruppe bis zum Termin

Neukundenakquise Schritt für Schritt: Zielgruppe schärfen, Kontakte finden, ansprechen, nachfassen. Plus die richtige Routine und was im B2B anders läuft.

Inhalt
  1. TL;DR
  2. Was ist Neukundenakquise?
  3. Der Ablauf der Neukundenakquise in vier Schritten
  4. 1. Zielgruppe schärfen
  5. 2. Kontakte finden
  6. 3. Ansprechen
  7. 4. Nachfassen
  8. Neukundenakquise im B2B: was anders läuft
  9. Die richtige Routine: konstant statt in Wellen
  10. Kontakte festhalten: das Werkzeug dahinter
  11. Ein Ablauf für eine Woche
  12. Die häufigsten Fehler bei der Neukundenakquise
  13. FAQ zur Neukundenakquise
  14. Was als Nächstes kommt
  15. Über conversionkartell

Neukundenakquise: der Ablauf in vier Schritten

Neukundenakquise ist die aktive Gewinnung neuer Kunden über einen wiederholbaren Ablauf: Zielgruppe schärfen, Kontakte finden, ansprechen, nachfassen. Es ist der operative Teil der Kundengewinnung, der Woche für Woche läuft, statt nur dann, wenn die Auftragslage dünn wird.

Genau da liegt der häufigste Fehler. Die meisten machen Neukundenakquise als Notfall-Aktion: Ist die Pipeline leer, wird telefoniert, sind die Aufträge wieder da, hört es auf. Das erzeugt ein Auf und Ab, bei dem die Akquise immer zu spät kommt. Ein sauberer Ablauf und eine feste Routine drehen das um.

Dieser Leitfaden zeigt den Ablauf der Neukundenakquise in vier Schritten, die richtige Routine dahinter und was im B2B anders läuft. Die aktive Ansprache im Überblick und ihre drei Temperaturen stehen in der Akquise, die Strategie darüber in der Neukundengewinnung.

TL;DR

  • Neukundenakquise ist die aktive Gewinnung neuer Kunden über einen wiederholbaren Ablauf, nicht als einmalige Aktion
  • Der Ablauf hat vier Schritte: Zielgruppe schärfen, Kontakte finden, ansprechen, nachfassen
  • Die meisten Termine entstehen beim Nachfassen, nicht beim ersten Kontakt. Wer nach dem ersten Nein aufhört, verschenkt den Großteil
  • Der zweite große Hebel ist die Routine: lieber jede Woche eine Stunde als einmal im Quartal einen ganzen Tag
  • Im B2B zählt Qualität vor Menge und Vertrauen über die Zeit, weil mehrere Personen und Wochen im Spiel sind

Was ist Neukundenakquise?

Neukundenakquise umfasst alle aktiven Schritte, mit denen ein Unternehmen gezielt neue Kunden anspricht, im Unterschied zur Betreuung bestehender Kunden. Sie ist die operative Umsetzung: das konkrete Ansprechen, Nachfassen und Terminieren, Kontakt für Kontakt.

Drei Begriffe liegen nah beieinander, meinen aber verschiedene Ebenen. Die Neukundengewinnung ist die Strategie darüber, also welche Wege du kombinierst. Die Kundenakquise vergleicht die Methoden, also welchen Weg du wählst. Die Neukundenakquise ist die Ausführung: wie du den gewählten Weg Schritt für Schritt abarbeitest. Strategie, Methode, Ausführung.

Ehrlich? An der Strategie scheitert es selten. Es scheitert an der Ausführung, weil sie unregelmäßig passiert und beim ersten Widerstand abbricht.

Der Ablauf der Neukundenakquise in vier Schritten

Der Ablauf der Neukundenakquise hat vier Schritte, die aufeinander aufbauen: Zielgruppe schärfen, Kontakte finden, ansprechen, nachfassen. Wer einen überspringt, verliert am Ende Termine.

Der Ablauf der Neukundenakquise in vier Schritten: Zielgruppe schärfen, Kontakte finden, ansprechen, nachfassen

1. Zielgruppe schärfen

Zielgruppe schärfen heißt, vor dem ersten Kontakt festzulegen, wen du überhaupt ansprichst. Je genauer du weißt, für wen dein Angebot gemacht ist, desto weniger Zeit verlierst du mit Kontakten, die nie passen. Branche, Größe, Rolle, Anlass: drei, vier klare Kriterien reichen, um aus einer beliebigen Liste eine passende zu machen.

2. Kontakte finden

Kontakte finden heißt, konkrete Personen zu sammeln, die zur geschärften Zielgruppe passen. Das läuft über LinkedIn, über Branchenverzeichnisse, über Empfehlungen oder über die Leute, die schon ein Signal gesendet haben, etwa einen Profilbesuch. Wer sichtbar ist, muss weniger suchen, weil sich die Passenden von selbst zeigen. Wie das über LinkedIn läuft, steht in der Leadgenerierung über LinkedIn.

3. Ansprechen

Ansprechen heißt, den ersten Kontakt herzustellen, per Anruf, Nachricht oder über einen gemeinsamen Anlass. Wie leicht das fällt, hängt an der Temperatur: Ein kalter Kontakt braucht mehr Überzeugung als jemand, der schon ein Signal gesendet hat. Die drei Temperaturen und der passende Einstieg stehen in der Akquise. Wichtig ist ein klarer, kurzer Aufhänger statt eines langen Verkaufsmonologs.

4. Nachfassen

Nachfassen heißt, dranzubleiben, wenn die erste Antwort ausbleibt oder ein Nein kommt. Hier entscheidet sich das meiste: Die wenigsten sagen beim ersten Kontakt zu, viele erst beim dritten oder vierten. Ein freundliches, konkretes Nachfassen nervt nicht, es ist der Teil der Arbeit, den die meisten auslassen.

Ein Anruf, ein Nein, abgehakt. Die meisten Termine entstehen beim vierten Versuch, nicht beim ersten.

Neukundenakquise im B2B: was anders läuft

B2B-Neukundenakquise unterscheidet sich vom Endkundengeschäft durch Länge und Beteiligte. Ein Unternehmen entscheidet nicht spontan, der Weg dauert Wochen bis Monate, und oft reden mehrere Personen mit.

Für die Ausführung heißt das zweierlei. Erstens zählt Qualität mehr als Menge: zehn passende Kontakte, die dein Angebot wirklich brauchen, sind mehr wert als hundert, die nur höflich waren. Zweitens zählt Geduld beim Nachfassen. Ein Entscheider, der beim ersten Kontakt kein Budget hat, kann drei Monate später der richtige Kontakt sein. Wer die Liste nach dem ersten Nein wegwirft, verliert genau diese Fälle.

Die richtige Routine: konstant statt in Wellen

Neukundenakquise funktioniert als feste Routine besser als als Notfall-Aktion. Eine Stunde pro Woche, jede Woche, bringt über das Jahr mehr als ein hektischer Vollzeit-Tag alle drei Monate.

Neukundenakquise als konstante Routine statt in Wellen: gleichmäßiger Zustrom statt Auf und Ab

Der Grund ist einfach: In Wellen zu akquirieren erzeugt genau das Auf und Ab, das du vermeiden willst. Du gibst Gas, wenn die Pipeline leer ist, hast aber gerade dann am wenigsten Ruhe. Und wenn die Aufträge kommen, hört die Akquise auf, also ist die Pipeline in ein paar Wochen wieder leer. Eine feste Routine glättet das: Es kommen konstant neue Kontakte nach, unabhängig von der aktuellen Auslastung.

Praktisch heißt das: ein fester Slot im Kalender, eine überschaubare Zahl an Kontakten pro Woche, und ein einfacher Weg, den Stand festzuhalten. Wer misst, wie viele Kontakte pro Woche entstehen und wie viele ins Gespräch kommen, sieht früh, wenn etwas nachlässt.

Kontakte festhalten: das Werkzeug dahinter

Neukundenakquise braucht einen Ort, an dem die Kontakte und ihr Stand festgehalten werden, sonst geht das Nachfassen verloren. Das muss keine teure Software sein: eine einfache Liste oder ein schlankes CRM reicht, solange du siehst, wen du wann zuletzt kontaktiert hast und was der nächste Schritt ist.

Zwei Dinge lohnen sich von Anfang an. Erstens: jeden Kontakt mit Datum und nächstem Schritt festhalten, damit das Nachfassen nicht dem Gedächtnis überlassen bleibt. Zweitens: eingehende Interessenten früh erfassen, meist über einen Leadmagneten, damit aus einem anonymen Besucher ein erreichbarer Kontakt wird. Wie du solche Kontakte danach über die Zeit warm hältst, steht im Lead Nurturing.

Ein Ablauf für eine Woche

So sieht Neukundenakquise als Routine konkret aus, ohne den Kalender zu sprengen. Das Beispiel geht von einer Stunde pro Woche aus, aufgeteilt auf zwei kurze Blöcke.

Am Wochenanfang, 30 Minuten: die Liste pflegen und Kontakte finden. Wer hat ein Signal gesendet, wen aus der Zielgruppe sprichst du diese Woche an, wer steht zum Nachfassen an? Am Ende hast du eine konkrete Liste für die Woche, statt jeden Tag neu zu überlegen.

In der Wochenmitte, 30 Minuten: ansprechen und nachfassen. Die neuen Kontakte einmal anschreiben oder anrufen, die offenen aus der Vorwoche ein zweites oder drittes Mal. Jeden mit Datum und nächstem Schritt festhalten.

Mehr braucht es am Anfang nicht. Zwei feste Blöcke pro Woche erzeugen über Monate einen konstanten Strom, und der bringt mehr als jeder hektische Einzeltag bei Flaute.

Die häufigsten Fehler bei der Neukundenakquise

Der häufigste Fehler ist, Neukundenakquise nur bei Flaute zu machen. Dann kommt sie immer zu spät, weil zwischen erstem Kontakt und Auftrag Wochen liegen.

Vier Muster sehen wir immer wieder:

  • In Wellen arbeiten. Akquise nur, wenn die Pipeline leer ist. Das erzeugt genau das Auf und Ab, das du vermeiden willst.
  • Nach dem ersten Nein aufhören. Die meisten Termine entstehen beim Nachfassen. Wer nach dem ersten Kontakt abhakt, verschenkt den Großteil.
  • Ohne geschärfte Zielgruppe starten. Wer jeden anspricht, verliert Zeit mit Kontakten, die nie passen.
  • Nichts festhalten. Ohne Liste geht das Nachfassen verloren, und ohne Nachfassen bricht der Ablauf beim wichtigsten Schritt ab.

Die gute Nachricht: Jeder dieser Fehler ist ein Stellhebel. Ein fester Slot, eine geschärfte Liste und konsequentes Nachfassen heben die Trefferquote spürbar.

FAQ zur Neukundenakquise

Was ist Neukundenakquise einfach erklärt? Neukundenakquise ist die aktive Gewinnung neuer Kunden über einen wiederholbaren Ablauf: Zielgruppe schärfen, Kontakte finden, ansprechen, nachfassen. Sie ist der operative Teil der Kundengewinnung und läuft am besten als feste Routine, nicht als einmalige Aktion bei Flaute.
Wie läuft Neukundenakquise Schritt für Schritt ab? In vier Schritten. Zuerst schärfst du die Zielgruppe, damit du nur passende Kontakte ansprichst. Dann findest du konkrete Personen, die dazu passen. Danach sprichst du sie an, per Anruf, Nachricht oder über einen Anlass. Und zuletzt fasst du nach, wenn keine Antwort kommt. Der letzte Schritt bringt die meisten Termine, wird aber am häufigsten ausgelassen.
Was ist der Unterschied zwischen Neukundenakquise und Neukundengewinnung? Neukundengewinnung ist die Strategie: welche Wege du kombinierst, damit genug Menschen ansprechbar sind. Neukundenakquise ist die Ausführung: wie du den gewählten Weg Schritt für Schritt abarbeitest. Die Strategie legt fest, was du tust, die Akquise, wie du es konkret umsetzt.
Wie oft sollte man Neukundenakquise machen? Regelmäßig statt in Wellen. Eine feste Stunde pro Woche bringt über das Jahr mehr als ein hektischer Vollzeit-Tag alle paar Monate. Der Grund: Zwischen erstem Kontakt und Auftrag liegen Wochen. Wer nur bei Flaute akquiriert, hat die leere Pipeline immer erst, wenn es zu spät ist.
Wie oft sollte man bei der Akquise nachfassen? Mehrmals, freundlich und konkret. Die wenigsten sagen beim ersten Kontakt zu, viele erst beim dritten oder vierten. Ein Nachfassen mit einem konkreten Aufhänger ist der Teil der Arbeit, in dem die meisten Termine entstehen. Wichtig ist, jeden Kontakt mit nächstem Schritt festzuhalten, damit nichts verloren geht.

Was als Nächstes kommt

Neukundenakquise ist die Ausführung, die anderen Ebenen haben eigene Leitfäden. Die aktive Ansprache im Überblick und ihre Temperaturen stehen in der Akquise, die Strategie in der Neukundengewinnung und der Methoden-Vergleich in der Kundenakquise. Die kälteste Ebene deckt die Kaltakquise ab, den kompletten Weg über LinkedIn die Leadgenerierung über LinkedIn.

Über conversionkartell

Wir sind Daniel und Sascha. Unser Schwerpunkt liegt auf organischen LinkedIn-Systemen: über 12 Millionen eigene Impressionen, eigene Leadmagnet-Funnels mit vierstelligen Lead-Zahlen. Daniel verkauft seit über 13 Jahren B2B und weiß, dass Akquise selten am Wissen scheitert, meist an der Regelmäßigkeit. Genau aus dieser Praxis kommt dieser Leitfaden.

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Portrait von Daniel
Daniel
Co-Founder · conversion.kartell

Verkauft seit über 13 Jahren B2B und baut LinkedIn-Funnel, die in Pipeline enden statt in Likes.

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